Ahoi!
Hach ja, es gibt doch nichts schöneres, als Abends noch ein paar Runden im Pool zu schwimmen ... und jetzt, wo ich sauber und müde bin, noch ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern :)
Am Samstag war Steve's Geburtstag. Ich habe ihm Khet 2.0 gekauft, weil er ziemlich auf Schach und Strategiespiele steht und gleichzeitig auf Technologie also vereinen wir einfach mal eben Laser, Spiegel und Schach zu einem ganz coolen Spiel. Schaut's euch auf Amazon an.
Ihm hat unsere Party am Abend ziemlich Spaß gemacht und mir mal wieder bewiesen, dass ich einfach nicht genug denke. Also für Strategiespiele. Ihr wisst schon ... o.o"
Morgens gabs dänische Geburtstagsrituale mit Dicte. Dänische Brötchen, dänischer Kuchen, dänisches Geburtstagslied (in dem es um Schokolade ging, soviel hab ich verstanden).
Tagsüber sind wir runter nach San Diego gefahren und haben Byron und Alicia mitsamt Kindern Ava (4) und Ethan (1) besucht. Niedlichst! Nachdem Ava ihre Schüchternheit überwunden hatte und uns endlich ansah kam sie dann irgendwann zu dem Punkt wo sie zu mir lief und meinte "I've opened up now, can you give me a hug?". Ähhh ... sicher dass du vier Jahre alt bist, Kleine? :D Und Ethan ist natürlich ein super kleiner Wolleproppen und das erste Baby das nicht weint wenn ich es im Arm halte - was ich übrigens kein bisschen verstehe :< - also muss ich ihn ja mögen.
Es gab richtig guten Kuchen. Eigentlich nur shortcake (=Teekuchen?) und dann Sahne und Früchte oben drauf. War gut! "Can we share cake, Ava?" - "No! ... But you can sleep in my bed". Äh, nett! :D
Habe mich auch noch sehr gut mit Byron und Alicia unterhalten, beide Doktoren, beide sehr intelligent und aufgeschlossen. So mag ich das. Nur das Essen ... also zu Mittag gabs Burger - die Buletten zur Auswahl? Nein, nein, kein Rind. Bohnen, Hühnchen oder Lachs.
Jaa ... bloß nichts ungesundes essen! Bäh ... Claudia meinte, die haben nie was Gutes im Kühlschrank ;)
Gegen Nachmittag fahren wir wieder nach Hause und essen zu Abend und so weiter. Wir gehen relativ früh ins Bett, weil ja am Sonntag unsere große L.A. Tour bevorsteht.
Sonntag!: Wir stehen früh auf, gehen Pfannkuchen essen, yumm. Ich habe diesmal nicht wie üblich Apfelpfannkuchen gegessen, sondern Erdbeercrêpes. Ist das richtig geschrieben? Blödes Französisch. Die waren ziemlich gut ;)
Danach gehts zum Bahnhof von Montclair. Fun fact: Die Station danach heißt Clairmont. Wie sind die bloß auf diesen Namen gekommen? Sehr einfallsreich, wirklich. Wir fahren etwa eine Stunde mit dem zweistöckigen Zug zur L.A. Union Station. Erstaunlich schnell, erstaunlich leise. Etwa so wie unsere S-Bahn in Stuttgart. Von der Union Station aus direkt mal ins mexikanische Viertel. Das konnte man ziemlich gut hören, weil überall lateinamerikanische Musik lief. War aber nicht sehr interessant, weil so ziemlich ganz Südkalifornien das mexikanische Viertel der USA ist. Also kein großer Unterschied.
Von da aus zu meinem Lieblingspart - Little Tokyo :>
Dieses Japantown ist total niedlich. Überall japanische Läden, japanischer Tand, japanisches Essen. Ich wollte wirklich gern mal Ramen in einem der Nudelhäuser essen, aber meine Begleiterinnen finden Japan leider nicht so toll wie ich. Mataku ... also renne ich durch die Läden, begeistere mich für japanisches Spielzeug, räumeweise Manga und Anime und jede Menge merchandise dieser, esse ein wenig japanische Süßigkeiten (Reiskuchen und so Zeug, interessant), und begeistere mich einfach für Little Tokyo. Kawaiii!
Okay, genug mit dem Japanisch. Alles in allem war das wirklich cool ;)
Aber wir waren da nicht sehr lange. Als nächstes laufen wir nämlich gen Disney Concert Hall den Bunker Hill nach oben (steil!) und begeistern uns für (gähn!!!) neuere Architektur. War ja ganz nett, aber ist wirklich nicht mein Ding merkwürdig geformte Häuser mit Stahlplatten zu verkleiden. Von da aus weiter nach Downtown, zwischen Hochhäusern latschen. Und bei Subways Mittagessen. Ich hatte Pizza bei Subway's - klingt komisch, ist aber so. Die Hochhäuser sind cool, aber das wars auch schon. Die gehören nämlich alle zu Banken und sind Bürogebäude. Den Banken gehts nur um "Wer hatden größeren das höhere Hochhaus?".
Leider nimmt das der Stadt einen Großteil ihres Charakters. L. A. wird mir ganz sicher niemals als schöne oder besondere Stadt in Erinnerung bleiben. Fakt: Die Stadt ist hässlich und charakterlos. Aber versteht mich nicht falsch, ich hatte einen schönen Tag.
Von Downtown aus gehen wir Richtung Fashion District. Dort stellen wir fest, dass man da nicht so richtig shoppen gehen kann. Es sei denn man will teure Kleider und billige Anzüge. Im Dreierpack. In einem Laden kaufe ich mir ein Lederarmband mit Glöckchen und einen Gelenkring. Ich wollte schon immer einen haben. Yay :)
Leider wirds auch schon Zeit den Zug nach Hause zu nehmen (meine Füße meckerten schon seit Stunden). Also nehmen wir laut GPS den direkten Fußweg zurück. Hm, Fehler! Denn der führt uns direkt durch ein Armenviertel. Also, liebe Füße, zeigt mal was ihr könnt: Halb gehend, halb rennend eilen wir also durch den Distrikt. Was wirklich beunruhigend war, waren all die Menschen, die nichts zu tun hatten und uns anstarrten, uns, die einzigen Weißen da. Oh, und der nette alte Mann der zu uns sagte "Hey, ladies, you really don't belong here." Ich habe mich nicht wirklich unsicher gefühlt, aber das ist ein Viertel um das ich in Zukunft einen weiten Bogen machen werde - geschweige denn des Nachts dahingehen.
20 Blocks weiter (also eine halbe Stunde später) sind wir ENDLICH am Bahnhof. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit gekommen sind. Aber perfekt pünktlich steigen wir in den Zug und fahren zurück nach Montclair, wo Steve und Claudia uns in ihrem "small car", übrigens ein mittelgroßer Wagen, erwarten.
Abendessen? 100% Amerikanisch: Sloppy Joes und Mac'n'Cheese. Also Hackfleisch in Soße zwischen Hamburgerbrötchen und Käsemakaroni. Letztere werden übrigens nicht meine Leibspeise werden!
Danach noch einen Kilometer im Pool schwimmen und ins Bett.
Hach ja, es gibt doch nichts schöneres, als Abends noch ein paar Runden im Pool zu schwimmen ... und jetzt, wo ich sauber und müde bin, noch ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern :)
Am Samstag war Steve's Geburtstag. Ich habe ihm Khet 2.0 gekauft, weil er ziemlich auf Schach und Strategiespiele steht und gleichzeitig auf Technologie also vereinen wir einfach mal eben Laser, Spiegel und Schach zu einem ganz coolen Spiel. Schaut's euch auf Amazon an.
Ihm hat unsere Party am Abend ziemlich Spaß gemacht und mir mal wieder bewiesen, dass ich einfach nicht genug denke. Also für Strategiespiele. Ihr wisst schon ... o.o"
Morgens gabs dänische Geburtstagsrituale mit Dicte. Dänische Brötchen, dänischer Kuchen, dänisches Geburtstagslied (in dem es um Schokolade ging, soviel hab ich verstanden).
Tagsüber sind wir runter nach San Diego gefahren und haben Byron und Alicia mitsamt Kindern Ava (4) und Ethan (1) besucht. Niedlichst! Nachdem Ava ihre Schüchternheit überwunden hatte und uns endlich ansah kam sie dann irgendwann zu dem Punkt wo sie zu mir lief und meinte "I've opened up now, can you give me a hug?". Ähhh ... sicher dass du vier Jahre alt bist, Kleine? :D Und Ethan ist natürlich ein super kleiner Wolleproppen und das erste Baby das nicht weint wenn ich es im Arm halte - was ich übrigens kein bisschen verstehe :< - also muss ich ihn ja mögen.
Es gab richtig guten Kuchen. Eigentlich nur shortcake (=Teekuchen?) und dann Sahne und Früchte oben drauf. War gut! "Can we share cake, Ava?" - "No! ... But you can sleep in my bed". Äh, nett! :D
Habe mich auch noch sehr gut mit Byron und Alicia unterhalten, beide Doktoren, beide sehr intelligent und aufgeschlossen. So mag ich das. Nur das Essen ... also zu Mittag gabs Burger - die Buletten zur Auswahl? Nein, nein, kein Rind. Bohnen, Hühnchen oder Lachs.
Jaa ... bloß nichts ungesundes essen! Bäh ... Claudia meinte, die haben nie was Gutes im Kühlschrank ;)
Gegen Nachmittag fahren wir wieder nach Hause und essen zu Abend und so weiter. Wir gehen relativ früh ins Bett, weil ja am Sonntag unsere große L.A. Tour bevorsteht.
Sonntag!: Wir stehen früh auf, gehen Pfannkuchen essen, yumm. Ich habe diesmal nicht wie üblich Apfelpfannkuchen gegessen, sondern Erdbeercrêpes. Ist das richtig geschrieben? Blödes Französisch. Die waren ziemlich gut ;)
Danach gehts zum Bahnhof von Montclair. Fun fact: Die Station danach heißt Clairmont. Wie sind die bloß auf diesen Namen gekommen? Sehr einfallsreich, wirklich. Wir fahren etwa eine Stunde mit dem zweistöckigen Zug zur L.A. Union Station. Erstaunlich schnell, erstaunlich leise. Etwa so wie unsere S-Bahn in Stuttgart. Von der Union Station aus direkt mal ins mexikanische Viertel. Das konnte man ziemlich gut hören, weil überall lateinamerikanische Musik lief. War aber nicht sehr interessant, weil so ziemlich ganz Südkalifornien das mexikanische Viertel der USA ist. Also kein großer Unterschied.
Von da aus zu meinem Lieblingspart - Little Tokyo :>
Dieses Japantown ist total niedlich. Überall japanische Läden, japanischer Tand, japanisches Essen. Ich wollte wirklich gern mal Ramen in einem der Nudelhäuser essen, aber meine Begleiterinnen finden Japan leider nicht so toll wie ich. Mataku ... also renne ich durch die Läden, begeistere mich für japanisches Spielzeug, räumeweise Manga und Anime und jede Menge merchandise dieser, esse ein wenig japanische Süßigkeiten (Reiskuchen und so Zeug, interessant), und begeistere mich einfach für Little Tokyo. Kawaiii!
Okay, genug mit dem Japanisch. Alles in allem war das wirklich cool ;)
Aber wir waren da nicht sehr lange. Als nächstes laufen wir nämlich gen Disney Concert Hall den Bunker Hill nach oben (steil!) und begeistern uns für (gähn!!!) neuere Architektur. War ja ganz nett, aber ist wirklich nicht mein Ding merkwürdig geformte Häuser mit Stahlplatten zu verkleiden. Von da aus weiter nach Downtown, zwischen Hochhäusern latschen. Und bei Subways Mittagessen. Ich hatte Pizza bei Subway's - klingt komisch, ist aber so. Die Hochhäuser sind cool, aber das wars auch schon. Die gehören nämlich alle zu Banken und sind Bürogebäude. Den Banken gehts nur um "Wer hat
Leider nimmt das der Stadt einen Großteil ihres Charakters. L. A. wird mir ganz sicher niemals als schöne oder besondere Stadt in Erinnerung bleiben. Fakt: Die Stadt ist hässlich und charakterlos. Aber versteht mich nicht falsch, ich hatte einen schönen Tag.
Von Downtown aus gehen wir Richtung Fashion District. Dort stellen wir fest, dass man da nicht so richtig shoppen gehen kann. Es sei denn man will teure Kleider und billige Anzüge. Im Dreierpack. In einem Laden kaufe ich mir ein Lederarmband mit Glöckchen und einen Gelenkring. Ich wollte schon immer einen haben. Yay :)
Leider wirds auch schon Zeit den Zug nach Hause zu nehmen (meine Füße meckerten schon seit Stunden). Also nehmen wir laut GPS den direkten Fußweg zurück. Hm, Fehler! Denn der führt uns direkt durch ein Armenviertel. Also, liebe Füße, zeigt mal was ihr könnt: Halb gehend, halb rennend eilen wir also durch den Distrikt. Was wirklich beunruhigend war, waren all die Menschen, die nichts zu tun hatten und uns anstarrten, uns, die einzigen Weißen da. Oh, und der nette alte Mann der zu uns sagte "Hey, ladies, you really don't belong here." Ich habe mich nicht wirklich unsicher gefühlt, aber das ist ein Viertel um das ich in Zukunft einen weiten Bogen machen werde - geschweige denn des Nachts dahingehen.
20 Blocks weiter (also eine halbe Stunde später) sind wir ENDLICH am Bahnhof. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit gekommen sind. Aber perfekt pünktlich steigen wir in den Zug und fahren zurück nach Montclair, wo Steve und Claudia uns in ihrem "small car", übrigens ein mittelgroßer Wagen, erwarten.
Abendessen? 100% Amerikanisch: Sloppy Joes und Mac'n'Cheese. Also Hackfleisch in Soße zwischen Hamburgerbrötchen und Käsemakaroni. Letztere werden übrigens nicht meine Leibspeise werden!
Danach noch einen Kilometer im Pool schwimmen und ins Bett.
Heute war nicht viel los!! :D
Danke fürs Lesen!
Sayonara!
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